Header
Header 2

Die Taufe im Leben der Kirche

Die Taufe als erstes der drei Eingliederungssakramente – Taufe, Firmung, Eucharistie – ist das grundlegende sakramenta- le Zeichen des Heiles, das durch den Tod und die Auferstehung Jesu Christi allen Menschen bereitet worden ist. Wer getauft wird, wird in den Tod Jesu Christi hinein genommen und mit seiner Auferstehung vereinigt (vgl. Röm 6,4–6). Durch die Tau- fe haben die Glaubenden am Paschamysterium Jesu Christi teil und werden aus der Macht der Sünde und des Todes zum neuen Leben befreit.

Durch die Taufe werden jene, die zum Glauben gekommen sind, in die Kirche aufgenommen. Sie werden eingefügt in das Volk Gottes und die königliche Priesterschaft (vgl. 1 Petr 2,9), werden Glieder des Leibes Christi und Wohnung Gottes im Geist (vgl. Eph 2,22). Durch den Empfang der Sakramente der Firmung und der Eucharistie wird die Eingliederung in die Kirche vollendet.

Die Entfaltung der christlichen Existenz beginnt mit dem Empfang der Taufe und muss danach seine Fortsetzung finden. Bei Jugendlichen und Erwachsenen, die um die Taufe bitten, besteht dieser Prozess aus drei Phasen: der Erstverkündigung, dem Katechumenat und der mystagogischen Vertiefung. Mit der Feier der Initiationssakramente wird dabei einerseits der Ka- techumenat abgeschlossen, andererseits beginnt die mystagogi- sche Vertiefung, die der Festigung des Glaubens im Alltag dient.

Bei denen, die im Kindesalter getauft werden, verläuft der Weg anders: Er beginnt mit der Taufe, während die Unterweisung im Glauben und die Einübung in das christliche Leben später fol- gen. In Familie, Kindergarten und Schule wird dem Kind Glau- benswissen vermittelt und religiöses Erleben ermöglicht, ins- besondere dadurch, dass es die verschiedenen Gottesdienstfor- men der Kirche mitvollzieht. So wird das Kind auf seinem Weg begleitet und zu einem vertieften Glaubensverständnis geführt. 

Zum Sinn der Kindertaufe

Die Kirche hat von den ersten Jahrhunderten an nicht nur Er- wachsene, sondern auch Kinder getauft, die sich noch nicht selbst für den Glauben entscheiden können. Sie ist der Überzeu- gung, dass die Zuwendung Gottes in Jesus Christus jedem Ein- zelnen unabhängig von seinem Alter gilt. Weil Gottes Liebe al- ler Leistung der Menschen zuvorkommt, darf die Kirche das Geschenk der Taufe auch den Kindern nicht vorenthalten. Des- halb werden auch sie durch die Taufe von der Erbsünde befreit und in die Kirche eingegliedert.

„Das große Erbarmen Gottes, der will, dass alle Menschen ge- rettet werden, und die zärtliche Liebe Jesu zu den Kindern, die ihn sagen lässt: ‚Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran!‘ (Mk 10,14), berechtigen uns zu der Hoffnung, dass es für die ohne Taufe gestorbenen Kinder einen Heilsweg gibt.“

Wenn ein noch nicht getauftes Kind in Lebensgefahr gerät, soll- ten sich dennoch die Verantwortlichen bemühen, für dieses Kind die Taufe zu ermöglichen und gegebenenfalls die Nottaufe zu spenden.

Nach dem kanonischen Recht sind die Eltern „verpflichtet, dafür zu sorgen, dass ihre Kinder innerhalb der ersten Wochen getauft werden“. Dabei werden die Kinder auf den Glauben der Kirche getauft, den die Eltern und Paten inmitten der Gemeinde bekennen. Die Taufe von Kindern ist theologisch und pastoral zu verantworten, weil das in der Taufe grundgelegte christliche Leben im gläubigen Leben der Familie sich entfalten wird. Dabei ist es vor allem Aufgabe der Eltern, für die christliche Erzie- hung ihrer Kinder zu sorgen. Diese Erziehung wird unterstützt durch Glaubenserfahrungen etwa im Kindergarten, im schuli- schen Religionsunterricht, in der Gemeindekatechese, in kirch- lichen Kinder- und Jugendgruppen und in vielfältigen litur- gischen Feiern.

Heute, Mi. 13. Dezember 2017

Bad Saulgau
09:00 Uhr

St. Johannes

Marktmesse


Kat: Bad Saulgau

15:00 Uhr

Kath. Gemeindehaus

Gebetskreis


Kat: Bad Saulgau

17:15 Uhr

St. Johannes

Rosenkranz


Kat: Bad Saulgau

Friedberg
Fulgenstadt
18:00 Uhr

Fulgenstadt

Rosenkranz


Kat: Fulgenstadt

18:30 Uhr

Fulgenstadt

Heilige Messe


Kat: Fulgenstadt

Moosheim
08:00 Uhr

Moosheim

Rosenkranz


Kat: Moosheim

18:30 Uhr

Moosheim

Wolfartsweiler
18:30 Uhr

Wolfartsweiler

Rosenkranz


Kat: Wolfartsweiler

zum Archiv ->

Kontakt

Katholische Kirchengemeinde St. Johannes Baptist

Pfarrstraße 1
88348 Bad Saulgau

Fon:  07581/4893-10
Fax:  07581/4893-11

www.kath-kirche-badsaulgau.de
Email: stjohannes.badsaulgau@drs.de